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Für die ersten beiden September-Wochen in unserem Kalenderjahr 2003 hatte das Moderamen unserer Synode mit unserem Kirchenrat und unserer Gemeinde-vertretung eine ordentliche Visitation in unserer Kirchengemeinde verabredet. Dadurch soll ihr in ihrem Wachstum geholfen werden, indem miteinander Gottesdienst gefeiert wurde und Begegnungen für Gespräche mit Ermutigung und Kritik durchgeführt wurden. Als ihre allgemeine Gesprächsgrundlage diente die tabellarische Erfassung und Übersicht für die Arbeit in unserer Kirchengemeinde. Unsere Kirchengemeinde begrenzt sich nicht in einen einzelnen Schwerpunkt, sondern sie profiliert sich vielmehr in ihrer Tradition als dörfliche evangelische Kirchengemeinde mit vielfältigen Schwerpunkten. Wesentlicher
Schwerpunkt war und ist ihre regelmäßige und gelegentliche Versammlung
im Gottesdienst und ihre Einstimmung in das biblische Gotteslob. Sie ist
in der evangelisch-reformierten Tradition beheimatet, in der der Gottes-dienst
nicht nur ordinierten Amtsträgern aufgegeben, sondern der christlichen
Gemeinde anvertraut ist und sie in ihm den biblischen Glauben bekennt.
Sie pflegt die evangelisch-biblische Predigttradition, die mit der Tauffeier
und der Mahlfeier begleitet und in Kirchenmusik verdichtet wird. Gleichwohl
bekennt sie in dem Apostolischen Glaubensbekenntnis und verdeutlicht sie
in der Tauffeier und der Mahlfeier auch die Gemeinschaft mit den anderen
kirchlichen Glaubens-bekenntnissen und mit dem jüdischen Gottesvolk. Wesentlicher Schwerpunkt war und ist unsere missionarische und diakonische Kinderarbeit im Kindergartenbetrieb, sonntäglichen Kindergottesdienst und jährlichen Kinder-Bibeltreff. Wesentlicher Schwerpunkt war und ist unsere missionarische und diakonische Jugendarbeit in unserer Vor-KonfirmandInnenarbeit und unserer offenen Jugendgruppenarbeit. Unsere Jugendsozialarbeit in den 80-er Jahren wurde in die diakonische Abteilung "Arbeit und Soziales" in unserem Synodalverband überführt. Wesentlicher Schwerpunkt war und ist die persönliche Lebensbegleitung und Gemeinschaftspflege in den regelmäßigen und gelegentlichen Gottesdiensten, durch die Kindertaufe und in unseren Eltern-Kind-Gruppen, in unserem Kindergartenbetrieb und seiner Elternarbeit, in unserer Vor-KonfirmandInnen- und offenen Jugendgruppenarbeit, durch Trauungen, Besuchsdienst, in unseren Gruppen, durch Angebote mit unseren älteren Gemeindegliedern sowie durch pastorale Begleitung in Lebensfragen. Wesentlicher Schwerpunkt sind unsere regelmäßig erscheinenden kirchlichen Gemeindenachrichten ("StoenPaal"), durch die wir unsere Kirchengemeinde veröffentlichen und in sie einladen und beteiligen. Wesentliche Schwerpunkte wurden unsere ökumenischen Partnerschaften mit ungarisch-reformierten Kirchengemeinden in der "Baranya" und mit dem "Central Presbytery" in der Evangelisch-presbyterianischen Kirche in Ghana. Dagegen hat der Schwerpunkt in der Begegnung mit dem Judentum seine Ansprechperson verloren, weil unser inzwischen verstorbener Pastor Lothar Knoch pensioniert wurde und erkrankte. Wesentlicher Schwerpunkt war und ist die diakonische Profilierung unserer Kirchengemeinde durch unseren Diakoniekreis und Kindergartenbetrieb, die "Diakoniestation Westoverledingen" und vielfältige Verbindungen mit sozialen Einrichtungen und Einsatzgruppen.
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Kalenderjahre sind vergangen, seitdem unsere Kirchengemeinde visitiert
wurde. Ein Vergleich zwischen dem damaligen Bericht und der gegenwärtigen
Erfassung und Übersicht ergibt, dass ihre vielfältigen wesentlichen Schwerpunkte
bewahrt und die jeweiligen Herausforderungen verarbeitet wurden. Die vielfältigen Schwerpunkte in unserer Kirchengemeinde werden nicht nur von unseren vielen hauptamtlichen MitarbeiterInnen bearbeitet, sondern auch von einer Vielzahl ehrenamtlicher MitarbeiterInnen. Sie beteiligen sich - teilweise seit Jahrzehnten. |